Ein Zahnimplantat besteht nicht nur aus der künstlichen Zahnwurzel. Zur Gesamtrechnung gehören meist Diagnostik, Implantatkörper, Aufbau, Krone, Labor und Nachkontrollen. Deshalb sollten Angebote immer als vollständiger Therapieplan verglichen werden.
Welche Preisbestandteile gehören dazu?
Ein vollständiges Angebot kann folgende Positionen enthalten:
- Untersuchung, Röntgen oder 3D-Diagnostik
- Implantat und chirurgischer Eingriff
- Abutment als Verbindungselement
- Krone aus Keramik oder Zirkon
- Provisorium, Labor und Nachkontrollen
In Deutschland kann die Gesamtsumme für eine Einzelversorgung je nach Ausgangslage deutlich variieren. Wichtig ist, dass Implantat und spätere Krone nicht getrennt betrachtet werden.
Was beeinflusst die Kosten?
Der Preis wird vor allem durch Knochenangebot, Implantatsystem, Zahnersatzmaterial, Laboraufwand und Behandlungsregion beeinflusst. Bei unzureichendem Knochen kann ein Aufbau notwendig sein. Auch eine Sedierung oder komplexe Extraktion kann zusätzliche Kosten verursachen.
Wie lassen sich Angebote vergleichen?
Fordern Sie einen schriftlichen Heil- und Kostenplan oder eine detaillierte Kostenaufstellung an. Vergleichen Sie nicht nur den Endbetrag, sondern auch Implantatmarke, Kronenmaterial, Garantiebedingungen, Nachsorge und mögliche Zusatzpositionen.
Was übernimmt die Krankenkasse?
Gesetzliche Krankenkassen bezuschussen in der Regel den Zahnersatz auf Basis der vorgesehenen Regelversorgung. Das Implantat selbst ist meist eine Privatleistung. Der persönliche Zuschuss hängt unter anderem vom Befund und Bonusheft ab.
Häufige Fragen
Wie lange hält ein Zahnimplantat?
Ist das günstigste Angebot sinnvoll?
Kann ein Kostenvoranschlag später steigen?
Redaktioneller Hinweis
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Diagnose, Therapieempfehlung oder Rechtsberatung. Bei Beschwerden wenden Sie sich an eine Zahnarztpraxis.